Herbstzeit ist Einbruchszeit

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Solche oder ähnliche Berichte lesen wir fast täglich in den Zeitungen. Jedes Jahr sind rund 60‘000 Menschen
in der Schweiz von einem Einbruch betroffen. Umgerechnet verschafft sich also alle 9 Minuten ein Dieb unerlaubten Zutritt in Privat- oder Firmenräume – eine traurige Bilanz. Laut Kriminalstatistik beträgt die Aufklärungsquote der Einbrüche beispielsweise im Kanton Zürich lediglich 12%.

Schäden bei Einbrüchen immer grösser

Physische Sicherheit gehört seit jeher zu den Grundbedürfnissen des Menschen – und eines jeden Unternehmens. Ein Einbruch in ein Firmengebäude bedeutet nicht nur direkten finanziellen Schaden.
Folgeprobleme wie allenfalls fehlende wichtige Geschäftsunterlagen und nicht zuletzt das verminderte Sicherheitsempfinden der Mitarbeiter können noch lange nach dem Einbruch nachwirken.

Sicherheit ist berechenbar –Einbrecher nicht!

Sicherheit lässt sich planen. Einbrecher suchen oft den Weg des geringsten Widerstandes und dringen vorwiegend dort ein, wo sie keine oder mangelhafte Schutzvorkehrungen vorfinden. Sie öffnen gekippte Fenster, schlagen Fenster und Türen im Erdgeschoss ein oder verschaffen sich über Lichtschächte Zutritt zum Gebäude. Im Gegensatz zu Privathäusern und Wohnungen finden die allermeisten Einbrüche in Firmengebäude nachts statt. Deshalb können je nach Lage des Unternehmens schon einfache Flutlichtstrahler wirksamen Schutz bieten.

Sicherung von Türen und Fenstern

Bezüglich Einbruchschutz werden Fenster und Türen in Widerstandsklassen (WK) eingeteilt. Für Betriebe mit mittlerem Schutzbedürfnis empfiehlt sich WK II, das heisst, dass mit den gängigen Einbruchsmethoden und Hilfsmitteln hier Einbrecher nicht weiter kommen.

  • Aussentüren werden mit einem Riegel oder Zusatzschloss versehen. Ein zusätzliches Schloss mit Sperrbügel bietet zusätzlichen wirksamen Schutz.
  •  Schliesszylinder dürfen nicht vorstehen.
  •  Türen mit Glasfüllungen zusätzlich sichern, z.B. mit stabilen Gittern.
  • Neue Fenster sind mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlägen erhältlich und bestehende Fenster können entsprechend nachgerüstet werden.
  • Lichtschächte mit stabilem, möglichst tief im Schacht eingelassenem Gitterrost schützen.

 

Aufbewahrung von Wertgegenständen

Die Reparatur- und Wiederbeschaffungskosten lassen sich ermitteln, aber der Wert der gestohlenen Gegenstände und die Höhe des gestohlenen Bargeldes manchmal nicht. Da hilft es, wenn Firmeninhaber eine genaue Inventarliste pflegen, mit Details über Kaufpreis und -datum.

  •  Wertpapiere und Schmuck niemals in tragbaren Behältern (Kassetten) aufbewahren.
  • Tresore müssen durch einen Fachmann verankert werden und sollten nie versteckt werden.
  • Verwenden Sie nur Zahlenkombinations- bzw. elektronische Schlösser.
  • Einmauertresore gehören nie in eine Backsteinwand.
  •  Erstellen Sie Fotos von Schmuck mit Grössenangaben.
  •  Wertvolle Firmendokumente sind im Computer als pdfs zu sichern (inkl. externes Backup).

Wir unterstützen Sie gerne bei der Prävention. Kommt es trotz aller Schutzmassnahmen zu einem Einbruch, dann
steht Ihnen unser Schadenexperte gerne und schnell zur Seite.

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