Toooor – Klirrr

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Es soll sie ja noch geben, die Kinder, die nicht nur auf ihr Smartphone starren und in ihrer Freizeit so archaische Dinge machen wie Fussball spielen auf dem Schulhof.

In den 1960er und 1970er baute man diese Schulhäuser mit grosszügigen Landreserven an die Ränder der Quartiere. Mittlerweile sind sie umzingelt von neuen Wohngebäuden, oft der Mode folgend mit riesigen Fenstern bis zum Boden.

Immer mehr Sportplätze bei Schulen sind deshalb mit hohen Gittern eingezäunt, die aber trotzdem immer mal wieder zu niedrig sind für ein kräftigen Torschuss. Doch wer haftet, wenn dann ein grosses Fenster des Nachbargebäudes Bruch geht? Denn mit einem einfachen Anruf beim Glaser ist es längst nicht mehr getan. Diese grossen Glasflächen, oft aus mehreren miteinander kombinierten Isolierglasscheiben kosten schnell einmal mehr als 10000 Franken und benötigen für die Montage spezielle Kräne und Montagevorrichtungen. Benötigen die Hauseigentümer dafür eine Spezielle Glasbruchversicherung? Schliesslich war das Schulhaus vorher da. Oder muss man auf Haftungsobergrenzen achten? Kann man Eltern und ihre Kinder zur Verantwortung ziehen, wenn sie einen Sportplatz genau für jenen Zweck nutzen, für den er angelegt wurde, nämlich um Sport zu treiben? Und können sich Gemeinden mit einem simplen Schild mit der Aufschrift «Fussball spielen verboten» aus der Affäre ziehen? Antworten auf solche Fragen weiss unsere Frau Agnes Ruffert.

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