Vorsorgestiftung gründen – aber wie?

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Der erste Schritt bei der Gründung einer Pensionskasse ist die Vorprüfung.

Dafür werden bei der zuständigen BVG- und Stiftungsaufsicht (BVS) des Kantons, in welchem sich der zukünftige Sitz der Pensionskasse befinden wird, Unterlagen wie zum Beispiel ein Entwurf der Urkunde oder der Statuten, Angaben zu den Gründern und den Organen oder eine Expertenbestätigung zum Entwurf des Vorsorgereglements eingereicht.

Vorsorgestiftung errichten durch notarielle Beurkundung

Nach erfolgreicher Vorprüfung wird die Stiftungsurkunde notariell beurkundet. Anschliessend reicht der Stifter die Urkunde in vierfacher Ausführung beim BVS ein. Drei davon bekommt er mit einer Rechtskraftbescheinigung zur Aufsichtsübernahme mit einem Genehmigungsvermerk wieder zurück.

Unterstellung unter die Aufsicht des BVS und Eintragung in die Register

Das BVS erlässt auf Basis dieser Urkunde eine Verfügung betreffend Übernahme der Aufsicht. Diese Verfügung verpflichtet die Stiftung dazu, die in der Vorprüfung bereinigten Reglements-Entwürfe vom obersten Organ beschliessen zu lassen und mit dem Stiftungsratsbeschluss wieder einzureichen. Die rechtskräftige Aufsichtsübernahmeverfügung sowie drei genehmigte Exemplare der Stiftungsurkunde werden zu Handen der Stiftung ausgestellt. Damit kann sie sich im Handelsregister eintragen lassen und die Steuerbefreiung beantragen. Führt die Pensionskasse das Obligatorium der beruflichen Vorsorge durch, ist die Eintragung ins Register des BVS obligatorisch. Wünschen Sie bei der Errichtung Ihrer Vorsorgestiftung vielleicht Unterstützung? Dann sind wir gerne für Sie da.

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