Mein Mitarbeiter hat einen Unfall erlitten – welche Leistungen trägt der Arbeitgeber, welche die Unfallversicherung?

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Ihr Angestellter ist zu Schaden gekommen und Sie sind unsicher, welche Leistungen ihm zustehen und wer diese jeweils übernimmt?

Zuerst gilt es abzuklären, was als Unfall gilt. Verletzungen durch äussere Faktoren, wie sie bei einem Sturz vom Velo oder durch eine Maschine vorkommen, gelten als Unfall. Erleidet ein Mitarbeiter hingegen einen Herzinfarkt, gilt dieser nicht als Unfall, sondern als Krankheit. Muskelverletzungen, Knochenbrüche oder Verrenkungen von Gelenken zählen zu den unfallähnlichen Schädigungen. Auch hierfür ist die Unfallversicherung zuständig. Diese deckt auch Berufskrankheiten ab. Wichtig ist zudem, ob der Unfall während der Arbeitszeit – schwierig wird es hier vor allem bei Teilzeitangestellten – oder auf dem Arbeitsweg, resp. in der Freizeit passiert ist. Die Kosten für die Behandlung und den Erwerbsausfall übernimmt die Unfallversicherung. Der Arbeitgeber übernimmt für den Tag des Unfalls sowie zwei weitere Tage die 80-prozentige Lohnfortzahlung, sofern er vertraglich keine längere Wartefrist vereinbart hat. Die Lohnfortzahlung darf gekürzt werden, sollte der Unfall durch den Versicherten selbstverschuldet worden sein. Sind Sie unsicher, ob es sich um einen Unfall oder eine Krankheit, einen Betriebs- oder Nichtbetriebsunfall handelt und welche Kosten Sie als Arbeitgeber übernehmen müssen, stehen wir Ihnen sehr gerne beratend zur Seite.

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